• HerzRatSchlag

    Nicht mehr studieren, keine Wege kopieren.
    Fehler nicht vermeiden, sondern sie zelebrieren.
    Geschichten erleben, die mich faszinieren.
    Jedem Menschen danken, der mich inspirierte.
    Selber inspirieren - mit Worten, mit Taten.
    Ohne Angst davor, mal von vorne zu starten.
    Zehn Stunden schlafen.
    Und dann einfach nochmal zehn Stunden schlafen.
    Das Leben umarmen, täglich was wagen,
    romantische Treffen mit Teelicht im Garten.
    Nichts mehr müssen und nur noch wollen.
    An sich viel mehr küssen und Wiesen runterrollen.
    Mehr auf mich aufpassen, Sterne aus dem Staub basteln.
    Mich statt als Lehrer stets als Lernenden auffassen.
    Hauptsache: mich nicht todernst nehmen.
    Dafür wieder öfter das Kind in mir ernst nehmen.
    Mitwackeln bei Erdbeben. Selber alles aufrütteln.
    Unbeschwert durch Wälder voller Laub hüpfen.
    Kaulquappen nachahmen, immer schön im Fluss bleiben.
    Bei ner Party ruhig mal bis zum Schluss bleiben.
    Sowieso öfter mal „Ja“ sagen!
    Vertraue meinem Bauch, aber auch mal den Tatsachen.
    Geile Deals klarmachen, gar nichts mehr neu kaufen.
    Leben auf nem Bauernhof - Schlafen in nem Heuhaufen.
    Allergie - nur noch gegen all die Gier.
    Alkohol - nicht einmal ein halbes Bier,
    doch regelmäßig Rausch riskieren.
    Nicht nur versehentlich verrückte Dinge ausprobieren.
    Von meinen Wünschen erzählen, dem Universum vertrauen.
    Anderen die Wünsche erfüllen mit Sternschnuppenpower.
    Aus tiefstem Herzen weinen, wenn ich traurig bin.
    Keinen Schmerz verneinen, wenn mein Bauch sich krümmt.
    Mich in den Arm nehmen lassen, wenn ich mal wanke.
    Raus gehen auf die Straße um im Regen zu tanzen.
    Vor allem was ich tue, einmal tief durchatmen.
    Kurz warten.
    Und bin ich dann bereit für den Moment,
    mit frisch geschärften Sinnen wieder durchstarten.
    Jede Böe grüßen, jedem Baum „Hallo!“ sagen!
    Auf dem Tisch die prallgefüllte Obstschale.
    Und in der Notlage mein Trinken und Essen teilen.
    Mich selbst lieben in guten wie in schlechten Zeiten.

    All das würde ich tun, würde ich immer das tun,
    was mein Herz mir rät.
    Aber es ist verdammt nochmal nicht leicht, mich selbst –
    mit dem, was mir gut tut – wirklich ernst zu nehmen.
    Ich kann nur jeden Moment hinhören
    und ein bisschen mehr verstehen,
    was das ist, was mein Herz mir rät.


    Was ist es, was mein Herz mir rät?

     

    Warum ist es, das mein Herz so

    schlägt?

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